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Ein Schaffner stirbt bei einer Ticketkontrolle durch Faustschläge, ein Gesetzentwurf für härtere Strafen bleibt liegen, die Gewerkschaft droht mit Streik ab Januar. Was wie eine tagespolitische Meldung wirkt, hat einen sehr konkreten juristischen Kern: Was passiert eigentlich rechtlich, wenn Beschäftigte im Dienst angegriffen werden – und welche Ansprüche haben sie dann gegen den Täter, den Arbeitgeber und die Sozialversicherung?

Im Februar wird ein Schaffner bei einer Ticketkontrolle mit Faustschlägen tödlich verletzt. Seitdem ist Sicherheit im Zug kein Randthema mehr, sondern eine offene politische Rechnung. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG droht der Bundesregierung inzwischen offen mit bundesweiten Streiks im Regionalverkehr, sollte das angekündigte Gesetz für härtere Strafen bei Angriffen auf Zugpersonal nicht noch in diesem Jahr in den Bundestag kommen.
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